Warum wir unsere Ski-Airbnb in Österreich auf Infrarotwärme umgestellt haben

Feedback von Airbnb-Gastgebern

5/9/20263 min read

Wenn Gäste im Winter in unsere kleine Ski-Lodge in Tirol kommen, erwarten sie vor allem eines: Wärme.

Nicht nur warme Räume.
Sondern dieses besondere Gefühl, nach einem langen Tag im Schnee anzukommen, die Skischuhe auszuziehen und sofort eine angenehme, natürliche Wärme zu spüren.

Genau das wurde in den letzten Jahren immer schwieriger.

Die Energiepreise in Europa steigen spürbar. Gleichzeitig erwarten Gäste heute mehr Komfort denn je — besonders in hochwertigen Airbnb-Unterkünften in den Alpen.

Unsere Herausforderung war deshalb klar:

Wie schaffen wir maximalen Komfort, ohne dauerhaft das gesamte Chalet überzuheizen?

Die Antwort fanden wir in moderner Infrarotwärme.

Das Problem klassischer Heizsysteme in Ferienunterkünften

Unsere Unterkunft liegt in einer typischen österreichischen Wintersportregion.

Im Januar sinken die Temperaturen nachts regelmäßig auf -10 °C oder darunter. Gäste kommen oft erst am Nachmittag nach einem Tag auf der Piste zurück.

Früher bedeutete das:

  • die Heizung lief fast durchgehend

  • hohe Energiekosten

  • lange Aufwärmzeiten

  • warme Luft, aber kalte Böden

  • trockene Raumluft

  • unnötig beheizte Bereiche

Besonders ineffizient war dabei die Nutzung.

Denn Gäste verbringen ihre Zeit meist nur in bestimmten Zonen:

  • am Esstisch

  • auf dem Sofa

  • im Badezimmer

  • im Schlafzimmer

  • im kleinen Homeoffice-Bereich

Trotzdem wurde die gesamte Unterkunft konstant beheizt.

Warum wir uns für Infrarotheizung entschieden haben

Nach vielen Gesprächen mit anderen Gastgebern in Österreich und Süddeutschland begannen wir, gezieltere Heizlösungen zu testen.

Heute nutzen wir in unserer Airbnb-Lodge verschiedene Infrarotlösungen — abgestimmt auf konkrete Nutzungssituationen.

Der größte Unterschied:

Wärme entsteht genau dort, wo Menschen sie wirklich brauchen.

Nicht im gesamten Raum.
Nicht in leeren Bereichen.
Sondern direkt im Aufenthaltsbereich unserer Gäste.

Szene 1: Das Wohnzimmer nach dem Skitag

Das Wohnzimmer ist das Herzstück unserer Unterkunft.

Nach dem Skifahren sitzen Gäste meist mit Tee oder Wein auf dem Sofa, trocknen Handschuhe oder entspannen vor dem Fenster mit Blick auf die verschneiten Berge.

Früher mussten wir den gesamten Wohnbereich stark beheizen, damit dieser Sitzbereich angenehm warm wurde.

Heute nutzen wir eine Infrarot-Deckenheizung über der Sofazone.

Das Ergebnis spüren Gäste sofort:

  • angenehme Strahlungswärme

  • keine trockene Luft

  • kein „kalter Raum trotz warmer Heizung“

  • schneller Komfort direkt nach dem Betreten

Viele Gäste beschreiben die Wärme als „ähnlich wie Sonnenwärme im Winter“.

Gerade nach einem kalten Tag auf der Piste wird dieser Unterschied extrem positiv wahrgenommen.

Szene 2: Das Badezimmer am Morgen

Einer der sensibelsten Bereiche in Winterunterkünften ist das Badezimmer.

Niemand möchte morgens barfuß ein kaltes Bad betreten.

Deshalb haben wir dort einen beheizbaren Infrarot-Spiegel installiert.

Das klingt zunächst klein — macht aber im Alltag einen enormen Unterschied.

Die Vorteile:

  • der Spiegel beschlägt kaum

  • angenehme Wärme direkt vor dem Waschbereich

  • keine kalten Fliesenbereiche

  • schneller Komfort ohne lange Vorheizzeit

Viele Gäste erwähnen genau diesen Punkt später in ihren Bewertungen.

Interessanterweise sind es oft nicht die großen Dinge, die in Erinnerung bleiben — sondern kleine Komfortdetails im Alltag.

Szene 3: Das Gartenstudio als Winter-Homeoffice

Seit einigen Jahren kommen immer mehr Gäste nicht nur zum Urlaub, sondern auch zum „Workation“-Aufenthalt.

Deshalb haben wir hinter dem Chalet ein kleines Gartenstudio eingerichtet.

Ein minimalistisches Holzhaus mit:

  • großem Fenster

  • Schreibtisch

  • WLAN

  • Blick in den Schnee

Das Problem war zunächst die Beheizung.

Für einen kleinen Raum wollten wir keine große klassische Heizanlage installieren.

Heute nutzen wir dort eine Infrarot-Deckenheizung kombiniert mit einer Untertischheizung.

Gerade morgens ist das ideal.

Die Gäste betreten den Raum, setzen sich an den Tisch und spüren innerhalb kurzer Zeit direkte Wärme im Arbeitsbereich — ohne das gesamte Studio stundenlang aufheizen zu müssen.

Besonders digitale Nomaden oder Gäste aus Deutschland und den Niederlanden schätzen dieses Konzept sehr.

Energieeffizienz wird für Gastgeber immer wichtiger

Viele Airbnb-Gastgeber sprechen heute offen über steigende Betriebskosten.

Gerade in Regionen mit langen Wintern wird Heizen zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor.

Wir haben festgestellt:

Nicht jede Fläche muss dauerhaft maximal beheizt werden.

Mit Infrarot konnten wir Bereiche gezielter nutzen:

  • temporär genutzte Räume

  • kleine Zonen

  • Sitzbereiche

  • Arbeitsplätze

  • Badezimmer

Dadurch wirkt die Unterkunft nicht weniger komfortabel — im Gegenteil.

Sie fühlt sich oft sogar wärmer an.

Warum Gäste die Wärme anders wahrnehmen

Das Interessante an Infrarot ist nicht nur die Energieeffizienz.

Es ist das subjektive Wärmegefühl.

Viele Gäste sagen:

  • „Es fühlt sich natürlicher an.“

  • „Keine stickige Luft.“

  • „Nicht so trocken wie normale Heizung.“

  • „Angenehme Wärme direkt am Körper.“

Gerade in hochwertigen Ferienunterkünften spielt dieses Gefühl eine große Rolle.

Denn moderne Gäste buchen heute nicht nur einen Schlafplatz.

Sie buchen Atmosphäre.

Design spielt ebenfalls eine Rolle

Ein weiterer Vorteil für uns als Gastgeber:

Infrarotheizungen lassen sich sehr unauffällig integrieren.

Besonders beliebt sind bei uns:

  • weiße Deckenpaneele

  • Spiegelheizungen im Bad

  • schlanke Untertischlösungen

  • minimalistische Wandpaneele

Das passt perfekt zum modernen alpinen Interior-Stil:

  • Holz

  • Naturfarben

  • klare Linien

  • offene Räume

Im Gegensatz zu klassischen Heizkörpern wirken die Räume ruhiger und hochwertiger.

Komfort neu gedacht

Für uns war die Umstellung auf Infrarotwärme nicht einfach nur eine technische Entscheidung.

Sie hat verändert, wie unsere Gäste Wärme erleben.

Gerade in einer Zeit steigender Energiekosten wird klar:

Die Zukunft liegt nicht unbedingt darin, immer größere Räume stärker zu beheizen.

Sondern darin, Wärme intelligenter einzusetzen.

Gezielt.
Effizient.
Komfortabel.

Und genau das erwarten moderne Gäste heute von einer hochwertigen Winterunterkunft in den Alpen.

Solutions

Heating solutions for small spaces. Personal comfort warmth for modern European living.

Newsletter

© 2026 Sonneins. All rights reserved.

Company

Designed for small spaces. Made in Europe.